Unverdiente 2:3 Niederlage für Viktorias Zweite Mannschaft
Freitag der 13. und die Zweite Herrenmannschaft haben eine Gemeinsamkeit. DAS PECH.Zum ersten Testspiel der Rückrunde wurde das Team Germania LaPeKa eingeladen. Vor Beginn der Partie jedoch musste man auf Stammkräfte wie Bernd Hildebrandt (verletzt), Rene Scheller (kurzfristige Absage wegen einer schweren Verletzung) sowie Julian Klingebiel und Bastian Klawitter verzichten. Nicht einmal 20 Minuten im Spiel aktiv, wurde dann auch noch Maurice Schneider von einem technischen Defekt seines Schuss gezwungen, dass Spiel bis zum Ende von der Bank aus zu verfolgen.
Zum Spiel:
Gerade einmal fünf Minuten waren vergangen, Viktorias Zweite befand sich kopftechnisch wirklich noch nicht auf dem Platz, da klingelte bereits das erste Gegentor. Ein schneller Angriff über die Flanke, der richtige Schuss beim Abschluss und Keeper Lau war geschlagen. Viktoria war nun wach, folgte den Anweisungen vom Spielfeldrand und erarbeitete sich so ein besseres Stellungsspiel. Allerdings fehlte es im Zweikampf an der Bissigkeit, so dass Germania meist im Ballbesitz blieb. Durch einen Foulelfmeter konnte Viktoria vor der Halbzeitpause ausgleichen.
In der zweiten Hälfte versuchte man früher und bissiger in die Zweikämpfe zu gehen. Genau diese Einstellung, sowie das extrem schnelle Umschalten von Defensiv auf Angriff, waren die Grundbausteine für den Führungstreffer der Viktorianer.
Germania befand sich im direkten Angriff, doch ein wichtiger Zweikampf wurde von Libero Markus Knackstädt gewonnen. Dieser spielte dann einen klugen, langen, flachen Ball auf die Außenbahn und eröffnete so einen schnellen Konter. Marcel Scheller erlief sich das Leder, stieß weiter in Richtung gegnerisches Tor und setzte dann Robert Hintze in Szene. Hintze fackelte nicht lange und versenkte den Ball zur 2:1 Führung im Tor.
Doch es kam, wie es kommen musste! Durch eine kurzzeitige Veränderung in der Defensive kam es zu einer Unordnung, die von Germania gnadenlos ausgenutzt wurde. Auch das 3:2 für die Gäste kam etwas unverdient, denn die Hausherren waren Spielüberlegen und erarbeiteten sich einige weitere gute Chancen heraus.
Das Fazit:
Die Ausfälle und der noch herrschende Trainingsrückstand wiegen schwer. Doch konnte man durchaus einige schöne Zusammenspiele erkennen, so dass die Zweite mit fortgeschrittenem Training, eine Leistungssteigerung erreichen kann.
Es spielten:
Markus Lau – Markus Knackstädt, Maurice Schneider, Erhan Akman, Fabian Knopp – Sascha Metge, Marcel Scheller, Mirko Buchardt, Elric Bade, Benjamin Mank, Tobias Kern – Robert Hinze, Willi Klaus
(Mirko Buchardt)
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